Bundesfreiwilligendienst

Was tun nach dem „Abi“? Eine Lehre? Studieren? Aber was? Eine gute Möglichkeit, in den Lehrerberuf hinein zu schnuppern bietet die Arbeit als Bundesfreiwilligendienstleistende(r) an einer Schule. Aleyna Abis, Sofie Heitzler, Anna Hug, Kaja Wurst und Marc Bogdanoff (FSJ'ler) tun dies bereits seit September 2019 an der Gemeinschaftsschule Sulzbach an der Murr. Der Bundesfreiwilligendienst wird von der Gemeinde und dem Bund finanziell getragen. „Bufdis“ sind gesetzlich versichert und erhalten ein Taschengeld. Zusätzlich werden sie auf Fortbildungen für ihre Aufgaben als Bufdi und ihren weiteren Lebensweg ausgebildet.

An der GMS Sulzbach unterstützen eine pädagogische Assistentin, vier Bundesfreiwilligendienstleistende und ein FSJ'ler den schulischen Alltag.

Die Schülerinnen und Schüler werden durch die Pädagogische Assistentin oder die Bufdis in den ILZ-Stunden fachlich beraten und in den Pausen sowie der Mittagspause unterstützend betreut.

Des Weiteren begleiten unsere Hilfskräfte unsere Klassen bei Ausflügen, Schullandheimaufenthalten oder unseren sportlichen Aktivitäten.

Ehemalige Bufdis erzählen

Aleyna

Ich habe mich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden, da ich mir bei meiner Studienwahl noch nicht so sicher war und erst etwas Erfahrung sammeln wollte. Da die GMS Sulzbach damals auch meine Grundschule war, habe ich mich mit der Entscheidung gleich wohl gefühlt. Meiner Meinung nach lernt man sehr viel dazu und erkennt seine persönlichen Stärken oder auch Schwächen. Nach der Zeit als "Schülerin" besteht durch den Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit, Vieles aus der Lehrerperspektive betrachten zu können. Auch die Lehrer sind alle sehr nett und dankbar. Man fühlt sich direkt gut aufgehogen. Dank des Dienstes bin ich mir sicher geworden, dass ich danach ins soziale Berufsleben gehen möchte.

Sofie

Nachdem ich mit der Schule fertig war, wusste ich noch nicht so genau, in welche Richtung mein weiterer Berufsweg führen soll. Da ich mich jedoch sozial engagieren wollte, ist der BFD für mich eine gute Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich empfinde es nun als spannende Erfahrung, nach zwölf Jahren Schulzeit den Schulalltag einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Dabei habe ich gelernt, dass das Schulleben sehr abwechslungsreich sein kann und viele neue Herausforderungen mit sich bringt. Besondere Erfahrungen sind auch die tollen Momente, die man mit den Kindern erlebt. Sie schaffen es immer wieder, uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sodass man viel Freude jeden Tag hat. Nach meinem BFD möchte ich gerne vier bis sechs Monate ins Ausland, um mich auch dort freiwillig zu engagieren.

Marc

Da ich noch nicht wusste, welchen Berufsweg ich einschlagen möchte, habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr an der GMS Sulzbach entschieden.  Das FSJ macht sehr Spaß, da man viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat. Man lernt auf jeden Fall Einiges dazu. Ich kann behaupten, dass es eine gute Entscheidung war, das FSJ zu machen. Im Anschluss an das FSJ möchte ich eine Ausbildung als Industriemechaniker oder Ähnliches beginnen.

Anna

Ich wollte nach der Schule neue Erfahrungen sammeln und da ich schon immer Freude beim Arbeiten mit Kindern hatte, habe ich mich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden. 

Man bekommt einen guten Einblick in den Berufsalltag eines Lehrers und lernt viel über den Umgang mit den Kindern.Danach möchte ich studieren, wobei ich mir bei meiner Studienrichtung noch nicht ganz sicher bin.

Kaja

Da ich viel Spaß im Umgang mit Kindern habe und noch über meinen zukünftigen Berufsweg unentschlossen war, wurde ich auf das Bufdi Angebot der Gemeinschaftsschule Sulzbach aufmerksam. Des Weiteren sah ich die Möglichkeit in das Lehramt einblicken zu können.

Durch meinen abwechslungsreichen Einsatzplan in verschiedenen Klassenstufen, habe ich schon früh festgestellt, dass mir die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter am meisten Freude bereitet. Man fühlt sich stets gebraucht, gewinnt Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit.

Da ich viele positive Rückmeldungen bezüglich meiner Arbeit bekam, fühle ich mich nun darin bestärkt, den Beruf der Lehrerin ausüben zu wollen und daher das Grundschullehramtsstudium zu beginnen.

© GMS Sulzbach an der Murr